Endlich da
Tja, da waeren wir nun, nach einem ueber 11 Stunden langen Flug in einem sehr bequemen Flugzeug (und das ist nicht gelogen) sind wir in Peking angekommen. Beim Aussteigen aus dem Flugzeug gab es gleich den ersten Schock: Von der klimatisierten Kuehle im Flugzeug ab in die Pekinger Luft, die man zuerst gar nicht atmen konnte. Laut den uns empfangenden Chinesen einer der heissesten Tage der letzten Zeit, aber wer weiss, ob die das nicht nur zur beruhigung sagen... Nach umfangreicher Pass- und weniger umfangreicher SARS-Kontrolle (Waermebildkamera) und einer wieder gut klimatisierten Fahrt im Bus kamen wir an und standen gleich vor einem Meisterwerk der Organisation: Aus der von zu Hause aus geplanten Verteilung der Teilnehmer auf das Uni-Hotel und Wohnheim wurde nichts, zehn Leute kamen ins Hotel, fuer den Rest war nichts mehr frei. Der Rest durfte sich ins Wohnheim einquartieren - zwei Zimmer mit Bad, der Rest mit Dusche und Toilette auf dem Flur. Lara und Sarah ergatterten eines der begehrten Hotelzimmer, Stefan und ich sind jetzt erstmal im Wohnheim.
Nach einem kurzen Stadtbummel verabschiedeten wir uns von den Maedels und kamen vor dem Wohnheim noch auf die Idee uns nach einem Internetcafe umzusehen. Also stiefelten Stefan und ich mit einem Laptop unter dem Arm durch die inzwischen dunklen, aber keinesfalls menschenleeren Strassen von Peking (mutig, mutig). Wegen der tagsueber bruetenden Hitze hatten es sich die Chinesen nun in der abendlichen Hitze ueberall da gemuetlich gemacht, wo sich auch nur der kleinste angenehme Platz bot: Auf dem Mauern an den Strassen, vor den Kneipen oder im Gebuesch. Nach einer einstuendigen "kleinen Runde um den Block" hatten wir zwar mehr als ein dutzend Frisoersalons und ein McDonalds gefunden (Cheeseburger 0,3EUR, BigMacs 1EUR), aber immer noch kein Internetcafe. Mit ziemlich mueden Fuessen und von der Waerme immer noch total durchgeschwitzt machten wir uns auf dem Weg in die Dusche und brauchten danach keine fuenf Minuten, bis wir eingeschlafen waren.

ATOM