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Samstag, Juli 31, 2004

Die grosse Mauer

Um 7.30 Uhr ging es heute morgen quasi noch vor dem Wachwerden zu einem Teilstueck der ueber 6000 km langen Grossen Mauer los.Da uns ja Details der Ausfluege verborgen bleiben (z. B. was wann unternommen wird, ob die Ming-Graeber mit besucht werden, wie der Zeitplan aussieht, etc.), kann ich leider nicht mal sagen, zu welchem Ort wir gefahren sind, jedenfalls durften wir, um zur Mauer zu kommen vom Parkplatz aus erst mal 1.000 Stufen erklimmen. Erkennen konnte man sie allerdings schon von unten - von West nach Ost, so weit das Auge reicht kann man in dem ganzen Bergmassiv die Zinnen der Mauern und die Wachtuerme erkennen.Sowohl die Aussicht von der Mauer aus als auch diese selbst sind imposant. Dumm war natuerlich, dass wir die Stufen hochgeschickt worden sind statt mit einer der zwei Seilbahnen zu fahren, da die Motivation, die durch unzaehlige Stufen und Schraegen dem Gelaende angepasste Mauer ein weites Stueck entlang zu laufen. Zudem war die uns eingeraeumte Zeit von 2 Stunden mal wieder sehr knapp (vor allem bei insgesamt 4 Stunden Busfahrt). Ein Stueck haben wir dann doch bei strahlendem Sonnenstein auf der Mauer zurueck gelegt. Alle weiteren Eindruecke entnimmt man am besten unserem Fotoalbum ;-)Von der Mauer runter ins Tal geht eine Sommerrodelbahn (von "Wiegand Sommerrodelbahnen - Detschland", so dass wir uns nicht ganz einig waren, ob das fuer die Sicherheit der Bahn spricht, oder ob es wohl eine in Deutschland vom Tuev ausrangierte Bahn ist), die eine super Streckenfuehrung hat, durch die wir auch haetten schnell werden koennen, waeren vor uns nicht ein paar aengstliche Mammis gefahren.Den Nachmittag ueber hab ich dann nur rummgegammelt; anscheinend ist es das Klima, das hier so schlaefrig macht, da alle unter chronischer Muedigkeit leiden.Muedigkeit hin oder her, abends, gerade am Samstag, ist natuerlich noch Energie da, um was zu unternehmen. Geruechteweise (so wie alle Veranstaltungen ja zunaechst nur geruechteweise bekannt sind) sollte abends im Wohnheim eine Party sein, und wir wollten nebenan im Hotelzimmer schon mal vorgluehen, mit Wodka RedBull. Ob das Zeug aus dem Supermarkt zu 7.80 Yuan tatsaechlich Wodka war, sind wir uns nicht ganz einig, gerochen hat es merkwuerdig (s. Fotoalbum). Als wir dann rueber wollten, war die "Party" nebenan schon vorbei und mit 4 Taxen wollten wir dann in einen Club in der Innenstadt fahren. Vier Taxen - vier Ziele. Und das, obwaohl alle Fahrer den gleichen Zielort mitgeteilt bekommen haben und sich unser Fahrer und ein weiterer sogar noch an einer Kreuzung unterhalten haben, wo es denn wohl hingehen sollte. Nach zunaechst ewiger Sucherei und mehrfachen Ortswechseln war die Stimmung nicht mehr ganz so doll, lustig war es trotzdem, noch weitere Laeden der Metropole zu sehen.

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