Lesen für Asien - Alle Einnahmen der Shops gehen an das Deutsche Rote Kreuz

Montag, August 02, 2004

Die zweite Uniwoche hat begonnen...

... und das gleich wieder mit der Dozentin des ersten Tages - ich war kurz davor mich auf dem Absatz umzudrehen, habe das Programm dann aber doch ueber mich ergehen lassen. Schade ist halt, dass an der Uni wenig erzaehlt wird, was man nicht auch in jedem Reisefuehrer zu lesen bekommt. So referierte die Dame heute ueber Feiertage und Braeuche in China - siehe Marco Polo, Cityguide Peking, S. 77 ;-)Da kann man dann am Nachmittag mit Hilfe dieses Reisefuehrers (oder, wie man laut Felix in China politisch korrekt sagen muesste: Reisechairman) besser auf eigene Faust Peking erkunden. Leider sagt einem der Reisechairman aber nichts, bzw. Falsches, ueber die Oeffnungszeiten zum Chairman Mao Mausuleum, so dass wir, wie dutzende anderer Touristen auch, nur hilflos ueber den Platz gestiefelt sind.Auch wenn in Peking alles billig ist, geht das Geld trotzdem schnell aus und wir wollten alle noch Travellerchecks bei der Bank of China eintauschen. Lara und Sarah haben schon Mittags 40 Minuten in einer anderen Bank Schlange gestanden, um dann am Schalter zu erfahren, dass nur die Bank of China die Schecks eintauschen kann. Und in eben dieser ging es ebenso langsam voran - man sollte nicht meinen, dass das zehnfache Personal gegenueber einer deutschen Bank auch nur annehernd die Haelft der Zeit zur Bedienung der Kundschaft benoetigt. In der Schlange vorne angekommen, wurden dann ploetzlich die Leute vor den Schaltern weggeschickt, weil der Hauptserver abgestuertzt ist und so saemtliche Geschaefte auf unbestimmte Zeit eingestellt wurden. Um der Langeweile vorzubeugen, sollte man also auf jeden Fall, statt Geld einfach zu geringen Kosten am Automaten zu ziehen, sich von seiner Bank oder Sparkasse Travelerschecks andrehen lassen - die sind ja soo praktisch.Da wir fuer Lara noch ein Geschenk besorgen wollten, haben wir uns nachmittags getrennt und wollten uns eigentlich abends zum Pekingente-Essen wieder in der Stadt treffen. Da Daniel und Sarah allerdings erst spaet vom Einkauf zurueck waren, sind wir abends mit Simone und Christian "an der Ecke" essen gewesen. Und da es einen entsetzlichen Platzregen gab, als wir gerade auf dem Weg zum Restaurant waren, haben wir diesmal drinnen gespeist - in einem extra Raum mit einem grossen Drehtablett in der Mitte des runden Tisches. Und das wurde dann auf unsere Bestellung hin reich gedeckt: mit Reis mit Ei, Fleischspiessen frisch vom Grill, Huehnchen in Erdnuss-Soja-Sauce, geduensteten Scampis, in Marinade eingelegten Scampis und 3 Flusskrebsen, die frisch vom Becken auf den Tisch kamen. Wobei man ja doch mal irgendow beigebracht bekommen muss, wie man solche Tiere richtig isst und was man alles gut verzehren kann - so wirklich ansprechend waren fuer uns nur das Bein- und Zangenfleisch (per Nussknacker befreit). Also wirklich mal wieder eine wunderbare Mahlzeit (ueberfluessig zu erwaehnen, dass dieses Menue auch wieder fuer kleines Geld zu haben war, wenn es auch mit das teuerste Essen bisher war.

Nedstat Basic - Kostenlose web site statistiken
Persönliche Homepage webseite Zähler